Frankfurt Dresden Dance Company - Jacopo Godani

Frankfurt Dresden Dance Company ::High Breed

High Breed
High Breed kann mit seiner starken Formensprache als ideologisches Werk verstanden werden. Jacopo Godani zielt darauf hin die Zuschauer intensiv in die Tanzerfahrung einzubeziehen. Er versucht dem Vorstellbaren zu entkommen, das Bekannte hinter sich zu lassen und dabei ein faszinierendes Dunkel zu erschaffen: Ein Gefilde in dem Potenziale jenseits von Licht entstehen.

Damit High Breed Gewohnheiten hinter sich lassen kann, muss es sich von Limits befreien. Nicht nur Choreografie wird verhandelt, auch Räume werden durch geisterhafte Bilder und starke Abstraktion geschaffen. Flüchtig rühren sich Figuren in der Dunkelheit, Silhouetten erscheinen und verschwinden im Halbschatten während plötzlich Tänzer aus dem Nichts durch Licht zu neuer Existenz kommen. Godani liebt die Performance wie auch das Universum, dass sie heraufbeschwört.

In seiner leidenschaftlichen Kühnheit ist High Breed ein elementares Werk, das Licht und Dunkel als künstlerische Mittel einsetzt. Durch das choreografisch Freigesetzte, kann etwas Anderes sichtbar gemacht werden. Mit einer physischen Intensität, die bewegungsreich und so exakt ist, dass sie in ihrer Präzision geradezu mathematisch wirkt, betont Godani die Essenz seiner Company. Jenseits von Oberflächlichem - durch die meisterhafte Beherrschung der Technik erlebt der Zuschauer ein charakteristisches Moment, im wahrsten Sinne. (Luisa Sancho Escanero)


Choreografie von Jacopo Godani
Musik 48nord (Ulrich Müller & Siegfried Rössert)
Bühne, Licht, Kostüme Jacopo Godani
Einstudierung Julian Nicosia
Länge 25 Min.
Premiere / Neufassung 22. September 2017, HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste Dresden

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High Breed

Choreografie von Jacopo Godani

High Breed
Choreografie von Jacopo Godani
Musik 48nord (Ulrich Müller & Siegfried Rössert)
Bühne, Licht, Kostüme Jacopo Godani